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Das Gemeindezentrum

Von außen

Mitten in einem im Entstehen begriffenen Stadtgebiet eine neue Kirche zu errichten bot die Möglichkeit, eine auf die Bedürfnisse der werdenden Gemeinde hin ausgerichtete Anlage zu formen. Ein Haus für die Menschen zu schaffen, - einen Ort der Glaubensverkündigung und glaubwürdigen Lebenshilfe inmitten der ganzen Wirklichkeit -, war die Grundidee.
Von daher sollte sich das Gemeindezentrum Zu den Heiligen Aposteln in das Konzept der Büchenbacher Anlage als offen gestalteter, einladender Komplex einfügen.
Den Mittelpunkt bildet die Kirche (1-3), um die sich die verschiedenen Baukörper der Anlage gruppieren: verbunden durch den niedrig angesetzten Eingangsbereich (4), fügen sich östlich das Jugendzentrum (10), nordöstlich die Gemeinderäume (5, 6) und nordwestlich die Funktionsräume (7-9) und die Hausmeisterwohnung an.

Die unterschiedlich gegliederten Dachflächen bilden die einzelnen Innenbereiche nach außen hin ab. Zur Kirche hin ansteigend, findet die Anlage mit dem steilen Dach über dem Hauptkirchenraum und dem aufgesetzten Glockenträger ihren höchsten Punkt. So wird die zentrale Stellung des Sakralraumes hervorgehoben.

Von der Büchenbacher Anlage her führt ein großzügiger, offener Vorplatz zum Foyer des Gemeindezentrums und zum separaten Zugang zur Kirche. Durch eine akzentuierte Pflasterung und langsam ansteigende Stufung wird der Vorplatz gegliedert.
An der Westseite der Kirchenmauer wurde eine Steintafel mit der Inschrift 1986 und 1988 eingelassen - die Jahreszahlen der Grundsteinlegung und Einweihung. Bildlich dargestellt ist eine Menschengruppe, die in Bewegung ist, über ihr die Sonne. Der Betrachter kann seine Phantasie spielen lassen. Ist es das Volk Gottes, das gemeinsam unterwegs ist, angestrahlt von Gottes Geist und erfüllt von seiner Kraft? Finden auch wir uns darin, die Apostelgemeinde, aufgefordert zu leben als Gemeinschaft in dieser Welt, miteinander in Bewegung?

Die Außenanlagengestaltung mit Brunnen, Bäumen und Bänken erfolgte im Jahr 1996. Bereits beim Betreten der Anlagen wird mit diesem großzügigen Vorhof ein Anliegen der Gemeinde sichtbar gemacht: Orte zu errichten, an die Menschen gerne kommen, um einander zu begegnen und miteinander in Kontakt zu treten.
Ein Rasenvorplatz mit gepflasterten Wegen führt von der Odenwaldallee aus in das Foyer der Anlage und seitlich zum Pfarrbüro.
Der Baukomplex ist einheitlich in hellem Sichtmauerwerk gehalten, dunkel gebeizte Holzflächen der Türen und Fenster setzen einen warmen Materialakzent. Das Flachdach über dem Foyer ist kieselbelegt, die schräg ansteigenden Dächer über den Gemeinderäumen sind rot geziegelt und die Kirche trägt ein Kupferdach - eine Materialsteigerung, die die Bedeutungssteigerung der einzelnen Gebäudeteile verdeutlicht.