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Chronik

Kirchliches Leben in der Pfarrei

Verantwortung tragende Gemeinde

Lebendige Gemeinde: Kontakte schaffen – miteinander leben

Gemeindewochenenden

Gemeindewochenenden sind zu einer festen Institution der Apostelkirche geworden und aus dem Leben der Gemeinde nicht mehr wegzudenken.

Das erste dieser Art fand am 10./11. März 1979 statt, also fast 15 Monate nach unserem ersten Gottesdienst. Was Kaplan Wittwer und Gemeindereferentin Kiesewetter damit erreichen wollten, waren „Ruhe, Besinnung und Gedankenaustausch“. Dies alles sollte durch den Aufenthalt in einem schön gelegenen Begegnungshaus mit Verpflegung und Kinderbetreuung sowie einem versierten Referenten erfolgen.

In angenehmer Umgebung sollten Gespräche, Vorträge, Stille, Gebet und Gottesdienst [den Gemeindemitgliedern] Ruhe und neuen Schwung geben. Auch zum Spazierengehen, zum Kennenlernen und zur Geselligkeit wird genügend Zeit sein.

Das klang vielversprechend und etwa 50 Teilnehmer im Alter von 3 Jahren aufwärts fuhren gespannt auf die Burg Feuerstein. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Wir bekamen religiöse Impulse durch inhaltsreiche Vorträge von Dr. Böbel zum Thema „Menschen begegnen Jesus“, die genügend Stoff für angeregte Diskussionen lieferten, aber auch durch Gebet und einen gemeinsam gestalteten Abschlussgottesdienst. Daneben konnten soziale Kontakte geknüpft werden, es entstanden Freundschaften und Spaziergänge trugen zur Erholung bei. Die Kinder wurden von Fachkräften beschäftigt, bei späteren Gemeindewochenenden übernahmen Jugendliche des IKJA diese Aufgabe.

Da jeder Teilnehmer in irgendeiner Weise von solch einem Wochenende profitiert, werden sie bis heute weiter geführt. Meist war dabei die Thematik eine religiöse, wie z. B. „Wie kann ich als Christ im Alltag leben?“ (1981) oder „Apostel, Glaubenshelden oder Mitchristen?“ (1988), „Mach´s wie Gott und werde Mensch“ (1994) oder es wurde den „Keltische[n] Spuren in unseren christlichen Traditionen“ nachgegangen (2005). Einige Gemeindewochenenden hatten eine mehr soziale Ausrichtung und Themen wie „Zusammenleben mit Gefühl und Mitgefühl“ (1983), oder „Zusammen leben – einfacher leben“ (1985), oder „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ (1989) oder „Zukunft gestalten, versöhnt leben“ (1996). Manchmal stand auch Entspannung im Vordergrund, wie 1980, als das Thema hieß „Stress, Entspannung, neuer Schwung“.

In den 27 Jahren, die seit dem ersten Gemeindewochenende vergangen sind, wurden 22 solche Veranstaltungen durchgeführt und viele Teilnehmer werden sich gerne daran erinnern. Die Ziele sind die gleichen geblieben. 2004 wurde das Gemeindewochenende angekündigt mit den Worten „den Alltag unterbrechen, zur Ruhe kommen, sich selbst und Gott begegnen“.