Er entstand auch im Frühjahr 1980. Da die Zahl der Senioren besonders durch den Bau des AWO-Alters- und Pflegeheims gestiegen war und etliche von ihnen nur entfernt wohnende Verwandte und Freunde hatten oder nicht mehr so mobil waren, galt für sie in besonderem Maße, was Pfarrer Wittwer für unsere Gemeinde damals postuliert hatte:
Es wäre ideal, wenn in einer Gemeinde jeder, der es möchte, sich hineingebunden fühlt in ein Netz von Verbindungen und Kontakten, das ihn trägt und hält, das ihn heimisch werden lässt und ihm ein Stück Zuhause gibt.
Es formierte sich ein Kreis von Gemeindemitgliedern, bestehend aus der Familie Riese und den Damen Berger, Djawadi und Eberle, der die Besuche unter sich aufteilte und sich regelmäßig zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch traf.
Im Laufe der Jahre ergaben sich einige Veränderungen. Zuerst war Frau Katharina Bleier mit einer Gruppe von ca. zehn Mitstreitern federführend tätig und nun ist dies Frau Lieve Van Driessche. Jedoch ist, wie Frau Bleier im Juni 2003 in den IMPULSEN erläuterte
… für unseren Besuchskreis auch heute noch der Geburtstag (ab dem 75. Lebensjahr und dann jedes Jahr) Anlass, Kontakte zu unseren Seniorinnen und Senioren zu knüpfen. Mit dem Glückwunsch im Namen der Gemeinde verbindet sich ein mehr oder weniger ausführliches Gespräch, je nach dem Interesse des Besuchten. Dabei wird versucht, möglichst zuzuhören und auf den Jubilar einzugehen und auch Informationen über die Gemeinde mitzuteilen. Der/die Besuchte erhält ein kleines Geschenk, entweder ein Buch, Tee oder Saft, die Gruppe überlegt für jedes Jahr etwas anderes.
Ein zusätzliches Angebot für Seniorinnen und Senioren war die Einführung einer Adventsfeier und einer Maiandacht mit Kommunionfeier und anschließendem gemütlichen Beisammensein mit Kaffeetrinken. In unregelmäßigen Abständen gibt es auch Vorträge zu Themen, die speziell für Senioren aktuell sind.