Von Anfang September 1979 bis Ende August 1981 war der in Alterlangen aufgewachsene Karl Göbel als Gemeindeassistent der Pfarrei St. Xystus zugeordnet. Schwerpunkt seiner Tätigkeit war die Jugendarbeit in der gesamten Pfarrei mit ihren Teilgemeinden, d. h. auch in Büchenbach-Nord. Über die Gründe, warum er sich zu dieser Tätigkeit hingezogen fühlte, schreibt er in seinem Beitrag für diese Chronik:
Die Erfahrungen in der Pfarrei St. Heinrich waren ein wichtiges Motiv für mich, den Beruf des Gemeindeassistenten zu wählen. Weiterhin war der Aufbruch in der deutschen katholischen Kirche in den 70er Jahren Anlass für diese Entscheidung.
Und in den IMPULSEN vom Januar 1980 schreibt er:
Nach dem Jugendplan der Erzdiözese Bamberg soll kirchliche Jugendarbeit dem jungen Menschen auf der Suche nach Sinn für sein Leben, bei der Entwicklung seiner Persönlichkeit und bei der Verwirklichung von Freundschaft, Partnerschaft und Liebe helfen. Ich möchte durch meine Arbeit versuchen, daß Jugendliche in unserer Pfarrei dies erfahren können.
In der Rückschau 27 Jahre später zieht er Bilanz:
In besonderer Erinnerung von der damaligen Gemeinde Büchenbach-Nord war für mich die Herausforderung, Jugendliche zusammen zu bringen, die bisher wenig oder keinen Kontakt miteinander hatten. Die Beteiligung an diesem Aufbau einer neuen Gemeinde war sicher das Wichtigste für mich während meiner Tätigkeit.
Trotz allem sah Karl Göbel schließlich seine Zukunft auf einem anderen Gebiet. Darüber schreibt er:
Nach meiner Zeit in Büchenbach studierte ich an der TU München Elektrotechnik. Im Jahr 1986 begann ich bei Siemens in München meine weitere berufliche Laufbahn. Seit dem Jahr 1998 wohne ich mit meiner Familie in Unterhaching. Vorher befanden wir uns vier Jahre im Ausland, davon zwei in China und zwei in Indonesien. … Aus familiären Gründen bin ich immer wieder in Erlangen und habe so an der weiteren Entwicklung der Pfarrei Apostelkirche Anteil genommen, der ich für den weiteren Weg alles Gute wünsche.